Forex- und CFD-Broker im Vergleich — Deutschland, Österreich, Schweiz
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Wir vergleichen Broker an den Zahlen, die Ihr Konto tatsächlich belasten: der reale Spread auf EUR/USD über den gesamten Handelstag, die Kommission je Lot, die Finanzierungskosten einer über Nacht gehaltenen Position und wie zuverlässig eine Auszahlung ausgeführt wird. Nicht an Auszeichnungen, die sich Broker gegenseitig verleihen.
Ebenso wichtig ist, welche juristische Einheit Ihr Konto führt. Derselbe Markenname kann Sie je nach Wohnsitz bei einer zyprischen, einer australischen oder einer Offshore-Gesellschaft einbuchen — mit völlig unterschiedlichem Schutzniveau. Auf jeder Brokerseite steht die Einheit samt Lizenznummer, auf die wir uns stützen.
Diese Seite ist keine Anlageberatung. CFDs sind komplexe Instrumente, und die Mehrheit der Privatanleger verliert damit Geld.
Aufsicht in Deutschland, Österreich und der Schweiz
In Deutschland beaufsichtigt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Wertpapierinstitute; in Österreich übernimmt das die Finanzmarktaufsicht (FMA). Beide Märkte gehören zum EWR, sodass ein Broker mit einer Lizenz aus einem anderen Mitgliedstaat über den EU-Pass tätig werden darf — die laufende Aufsicht bleibt dann bei der Heimatbehörde, nicht bei der BaFin oder FMA. Das entscheidet darüber, an wen Sie sich im Streitfall wenden.
Für Privatkunden im EWR gelten die ESMA-Vorgaben: Hebel von höchstens 30:1 auf die wichtigsten Währungspaare, 20:1 auf die meisten übrigen, 2:1 auf Kryptowerte, dazu Negativsaldoschutz, verpflichtender Margin-Close-out und ein Verbot von Bonusanreizen. Die BaFin hatte den Negativsaldoschutz in Deutschland bereits vor der ESMA-Regelung eigenständig durchgesetzt.
Die Schweiz ist ausdrücklich kein EWR-Markt. Die FINMA beaufsichtigt Banken und Wertpapierhäuser nach Schweizer Recht; die ESMA-Hebelgrenzen gelten dort nicht, und ein Schweizer Anbieter mit Bankstatus unterliegt der Schweizer Einlagensicherung von bis zu 100.000 Franken je Kunde. Ein EU-Broker, der Schweizer Kunden grenzüberschreitend betreut, unterliegt hingegen weiterhin seiner EU-Heimataufsicht — die Werte unterscheiden sich also je nachdem, wo das Konto tatsächlich geführt wird.
Die Anlegerentschädigung richtet sich immer nach dem Lizenzland: 20.000 Euro über den zyprischen ICF, 20.000 Euro in Österreich, in Deutschland 90 Prozent der Forderung bis 20.000 Euro über die EdW. Gedeckt ist der Ausfall des Brokers, nicht Ihr Handelsverlust.
Broker-Vergleich
Ob ein Broker mit einem direkten Link erscheint, hängt von Ihrem Land ab: Einen Anmeldelink zeigen wir nur, wenn der Broker Privatkunden aus Ihrem Land tatsächlich annehmen darf. Broker ohne Link bleiben vollständig vergleichbar.
| # ▲▼ | Broker ▲▼ | Score ▲▼ | Cost/Lot ▲▼ | Min Deposit ▲▼ | EUR/USD ▲▼ | Max Leverage ▲▼ | Regulators ▲▼ | Platforms ▲▼ | Action |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 9.4 | $7.00 | None | 0.0 pips (Razor), 0.69 pips (Standard) | Up to 1:500 | ASICAustralia | MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader, TradingView | ||
| 2 | 9.2 | $6.00 | None | 0.6 pips average | Up to 1:30 | ASICAustralia | IG Platform, MetaTrader 4, ProRealTime, L2 Dealer, TradingView | This broker does not accept new clients from your region | |
| 3 | 9.1 | $5.00 | None | 0.1 pips (average with commission) | Up to 1:30 | SECUSAFCAUKCBIIrelandMNBHungary | Trader Workstation (TWS), IBKR Mobile, IBKR GlobalTrader, Client Portal | This broker does not accept new clients from your region | |
| 4 | 9.1 | $7.00 | $200 | 0.0 pips (Raw Spread), 0.6 pips (Standard) | Up to 1:30 | ASICAustraliaFSASeychelles | MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader, TradingView | This broker does not accept new clients from your region | |
| 5 | 9.0 | $6.00 | None | 0.6 pips (Platinum), 0.8 pips (Classic) | Up to 1:30 | ASICAustralia | SaxoTraderGO, SaxoTraderPRO, SaxoInvestor | This broker does not accept new clients from your region | |
| 6 | T2 Trading 212 | 8.9 | $9.00 | €1 | 0.9 pips average | Up to 1:30 | FCAUKCySECCyprusFSCBulgaria | Trading 212 Web, Trading 212 App | This broker does not accept new clients from your region |
| 7 | 8.8 | $1.00 | None | From 0.1 pips | Up to 1:30 | KNFPolandFCAUKCySECCyprus | xStation 5, xStation Mobile | This broker does not accept new clients from your region | |
| 8 | 8.7 | $6.00 | $5 | 0.6 pips (Ultra Low), 1.6 pips (Standard) | Up to 1:1000 | ASICAustraliaIFSCBelize | MetaTrader 4, MetaTrader 5, XM App |
Risk warnings
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CFDs are complex instruments and come with a high risk of losing money rapidly due to leverage. A high percentage of retail investor accounts lose money when trading CFDs. You should consider whether you understand how CFDs work and whether you can afford to take the high risk of losing your money.
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Unsere Bewertungsmethode
Jeder Broker wird in sechs Kategorien bewertet: Kosten, Regulierung und Sicherheit, Plattform, Handelsangebot, Kundenservice und Research. Die Kosten haben das höchste Gewicht, weil sie als Einziges Ihre Rendite mit mathematischer Sicherheit mindern.
Spreads erheben wir über den kompletten Handelstag einschließlich der asiatischen Session, in der sie am weitesten sind — nicht nur während der Londoner Überlappung, aus der Werbematerialien ihre Bestwerte beziehen. Wo wir eine Angabe des Brokers übernehmen, statt selbst zu messen, ist das gekennzeichnet.
Häufige Fragen
- Welcher Hebel ist in Deutschland und Österreich erlaubt?
- Für Privatkunden gelten die ESMA-Grenzen: 30:1 auf Hauptwährungspaare, 20:1 auf Nebenpaare, Gold und die wichtigsten Indizes, 10:1 auf sonstige Rohstoffe, 5:1 auf Einzelaktien und 2:1 auf Kryptowerte. Höhere Hebel erhalten nur Kunden, die als professionelle Kunden eingestuft sind — und die verlieren dabei einen Teil des Anlegerschutzes.
- Gelten die ESMA-Hebelgrenzen auch in der Schweiz?
- Nein. Die Schweiz gehört nicht zum EWR, und die FINMA setzt keine entsprechende Hebelobergrenze für Privatkunden. Maßgeblich ist, welche Einheit Ihr Konto führt: Bei einer Schweizer Gesellschaft gilt Schweizer Recht, bei einer EU-Einheit weiterhin das EU-Regelwerk mitsamt den ESMA-Grenzen.
- Wie werden Gewinne aus dem CFD-Handel in Deutschland besteuert?
- Gewinne aus Termingeschäften und CFDs unterliegen der Abgeltungsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Die Verrechnung von Verlusten aus Termingeschäften war jahrelang betragsmäßig gedeckelt; diese Beschränkung ist zwischenzeitlich aufgehoben worden. Da sich die Rechtslage hier mehrfach geändert hat, klären Sie Ihren konkreten Fall mit einem Steuerberater.
- Woran erkenne ich, ob ein Broker wirklich reguliert ist?
- Prüfen Sie die Lizenznummer im öffentlichen Register der genannten Behörde — BaFin-Unternehmensdatenbank, FMA-Register, FINMA-Bewilligungsträger oder das CySEC-Register. Achten Sie darauf, dass der Name der Einheit exakt übereinstimmt: Konzerne führen häufig eine regulierte und eine Offshore-Gesellschaft mit sehr ähnlichen Namen.
- Was passiert mit meinem Geld, wenn der Broker insolvent wird?
- Regulierte Broker müssen Kundengelder getrennt vom eigenen Vermögen auf Treuhandkonten halten. Reicht das nicht aus, greift die Anlegerentschädigung des Lizenzlandes bis zur jeweiligen Höchstgrenze. Handelsverluste sind davon nie erfasst.
Weiterführend
- Forex-Broker Bewertungen Schweizauf Englisch
FINMA-regulierte Anbieter im Detail
- Professionelles Handelskonto in Europaauf Englisch
Einstufung, Hebel und verlorener Schutz
- Steuern auf Forex nach Ländernauf Englisch
26 Länder inklusive DE, AT und CH
- Alle Broker-Reviewsauf Englisch
Einheit, Lizenznummer und Kosten je Broker
- Lizenzierte Broker nach Aufsichtauf Englisch
Wer wo eine Zulassung hält
CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Ein hoher Anteil der Privatanlegerkonten verliert beim Handel mit CFDs Geld. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko des Geldverlusts einzugehen.




